Chartern 2022 – Wie geht es weiter ?

Die Coronafallzahlen sind in vielen Ländern wieder angestiegen. Hohe Infektionszahlen und mögliche neue Virusvarianten schrecken viele Segler vor Buchungen ab. Zudem sind die „exotischen“ Reviere mit ihren langen Fluganreisen für viele Segler noch immer ein No go ! Was soll man tun für nächstes Jahr ?

Zunächst haben alle, die 2020 wegen Corona nicht auf die Planken konnten, von den Vercharterern Ausweichtermine oder Gutschriften für 2021 bekommen. Der Segeltörn konnte also 2021 nachgeholt werden und durch  Neubuchungen  war in vielen Revieren 2021 fast wieder Normalität eingetreten.

Wie aber nun vorgehen für 2022, wenn man wie in den vergangenen Jahren den Frühbucherrabatt sichern will und ein gut erhaltenes Schiff neueren Baujahrs buchen will ?

 

1, Verlustrisiko reduzieren

Das heißt zunächst einmal ein Segelrevier zu wählen, das man mit dem Auto erreichen kann (Kroatien, Italien, Südfrankreich, Ostsee, Bretagne….). Dann: auf September oder Oktober buchen, wenn die Pandemie jahreszeitlich bedingt abgemildert ist.

Alle Vercharterer, mit denen wir zusammenarbeiteten, boten für Törns, die wegen Corona nicht durchgeführt werden konnten, Umbuchungen oder Gutschriften für 2021 an. Dabei musst nicht erst der Lockdown-Fall gegeben sein, es reichte, wenn das Auswärtige Amt das Land oder die Region mit Reisewarnungen belegte oder der Flug von Seiten der Fluggesellschaft storniert wurde. Es muss also vor Vertragsabschluss geklärt sein, ob auf 2023  umgebucht werden kann.

2. Anzahlungssumme reduzieren

Viele Vercharterer haben schon zu Beginn der Pandemie die Anzahlungssumme auf 10 bis max. 30% reduziert. Das ermöglicht im Zweifelsfall auch die rechtzeitige Stornierung des Chartervertrages, ohne größeren Geldverlust. Wer auch erwägt, eventuell ganz aus dem Vertrag auszusteigen, soll sich rechtzeitig über die Stronierungsbedingungen informieren.

3. Zahlungsabsicherungen

. Hier sollte man allerdings den Markt genau verfolgen und schauen, wer wieder Absicherungen  anbietet.Yacht Pool hat nun eine Reiserücktrittsversicherung „Plus“ herausgebracht, die neben den bekannten Rücktrittsgründen auch die Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz des Vercharterers abdeckt. Damit ist ein Gesamtpaket vorhanden, das auch den früheren Sicherungsschein beinhaltet. Auch für 2022  eine  Absicherung, auf die man nicht verzichten sollte.  (siehe auch unter News ).

4. Hoffen wir also, dass 2022 wieder ein weitgehend normales Jahr wird.